Traktoren Welt

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Ingo1912
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Re: Traktoren Welt

Post by Ingo1912 » Mon May 08, 2017 1:22 pm

Tino ls 1517 wrote:Kannst du bitte noch die Geschichte von valtra challenger und zetor schreiben?
Hallo leider habe länger hatte ich in Forum nicht herein geschaut ich kann nichts versprechen aber werde mal schauen das ich dein Wunsch nach komme.

Ingo1912
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Re: Traktoren Welt

Post by Ingo1912 » Fri May 04, 2018 2:00 pm

Valtra

Die Aufgabe der Schlepperproduktion führte da zu ein Finnische Firma auf sich gestellt wahr
Im Jahr 1957 wurde die unbefriedigende Situation, die sich aus der Parallelherstellung zweier Marken ergab, kurz „BM Volvo“.
Alle Traktoren aus Eskilstuna erschienen nun in einheitlich roter Lackierung.
In den folgenden Jahren brachten die Schweden völlig neue Traktorserien auf den Markt mit integrierten Kabinen, zunehmend mehr Hydraulikfunktionen und erhöhten Sicherheitsstandards.
Außerdem wurde die Produktpalette erweitert.
Neben Traktoren für die Landwirtschaft standen nun unter der Bezeichnung BM Volvo Forstmaschinen und Fahrzeuge für den Baubereich wie Radlader, Mobilkräne, Knicklenker und Grader zum Verkauf.
Weil der Name Volvo weltweit einen höheren Bekanntheitsgrad genoss als Bolinder-Munktell, stellten die Schweden im Jahr 1973 die Bezeichnung um und firmierten ab jetzt unter „Volvo MB AB“, ihre Landwirtschafts-Nutzfahrzeuge unter „Volvo BM“.
Zwar hatten sich die schwedischen Traktoren in der Vergangenheit gut verkauft, doch die zunehmenden Konzentration auf dem Traktormarkt in den 70er Jahren forderte ihren Preis.
Volvo beschloss, sich im Bereich der Nutzfahrzeuge auf die Baufahrzeug-Sparte zu beschränken und den Schlepperbereich aufzugeben.
Im Jahr 1979 lief im ersten Anlauf eine Zusammenarbeit mit International Harvester nicht zufriedenstellend, dafür aber klappte eine Kooperation mit dem finnischen Unternehmen Valmet.
Um die Arbeitsplätze nicht zu gefährden, lieferte Volvo an Valmet weiterhin Komponenten für die übernommenen Traktoren, die nun unter „BM Valmet“ verkauft wurden.
Mitte der 80er Jahre ging die Schleppersparte von Volvo dann endgültig an die Finnen.

Flugzeugmotorenfabrik produzierte fortan Traktorenwerk für die Landwirtschaft
Für welche nach dem Zweiten Weltkrieg eine große nachfrage bestand.
Die ersten Valmet-15-Traktoren wurden im Jahre 1951 fertiggestellt.
Nur zehn Jahre später gründete Valmet das Traktorenwerk Mogi das Cruzes in Brasilien.
Die ersten fünf Valmet-360D-Traktoren rollten im Dezember 1960 vom Band.
Die damals mutige und risikoreiche Entscheidung, ein Werk auf der anderen Seite der Erdballs zu gründen, erwies sich im Laufe der Jahre als richtig: Valtra do Brasil ist heute ein zentraler Bestandteil der Marke Valtra.

Valtra ist 60 Jahre alt
Doch obwohl sich das Unternehmen seiner Wurzen bewusst ist, blickt es mit großer Zuversicht in die Zukunft.
Vom kleinen finnischen Hersteller expandierte das Unternehmen zu einer weltweiten Traktormarke.
Als Teil des AGCO-Konzerns hat Valtra die Unterstützung eines der weltweit größten Landwirtschaftskonzerne erhalten.

AGCO Deutschland GmbH
Valtra Traktoren werden seit 1992 in Deutschland vertrieben.
Die Valtra Vertriebs GmbH wurde in Landshut- Ergolding gegründet.
Im Juni 1999 verlegten sie den Sitz nach Hannover-Langenhagen.
Ausschlaggebend war hierfür das nutzbare Gebäude auf dem Gelände der Nachbarfirma Partek Cargotec GmbH (Hiab und Multilift Ladekrane).
Zum 01.02.2007 zog die Valtra Vertriebs GmbH nach Marktoberdorf, von wo aus sie ihre Aufgaben fortsetzte.
Angrenzend an das Fendt Werksgelände setzen sie in eigenen Räumlichkeiten den Weg des Wachstums fort.
Seit 01.08.2011 nun ist Valtra Bestandteil der AGCO Deutschland GmbH.
Der Geschäftsbereich Valtra innerhalb der AGCO Deutschland GmbH ist seither für die Aktivitäten von Valtra auf dem deutschen Markt verantwortlich.
Derzeit zählt das Valtra-Team 20 Mitarbeiter, die alle Händler voll zu tun haben bestreben haben Aufbau eines Unternehmens, das auf dem deutschen Markt noch sehr jung ist.
Mit der Überzeugung, dass die erstklassige Qualität der Valtra Traktoren sich weiter durchsetzen wird.
Und die Ergebnisse lassen sich sehen!
Jedes Jahr konnte Valtra Marktanteil erhöhen und das wollen und werden sie fortsetzen.
Last edited by Ingo1912 on Thu May 17, 2018 11:00 am, edited 1 time in total.

Ingo1912
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Re: Traktoren Welt

Post by Ingo1912 » Thu May 17, 2018 10:57 am

AGRIA

Die heute noch existierende Agria-Werke GmbH verdanken ihre Entstehung dem Umstand, dass die beiden Geschäftsführer einer Karlsruher Zahnradfabrik, Otto Göhler und Mächtel, es schafften, ihr Zweigwerk in Ruchsen nach dem Zweiten Weltkrieg vor der Demontage zu bewahren.
Die beiden Männer brachten die Produktionsanlagen ins nördlich von Neckarsulm gelegene Möckmühl in dem gerade von den Besatzungsmächten gegründeten Land Württemberg-Baden.
Mit den Maschinen und den Fachkräften, die ihnen in den Nachkriegswirren zur Verfügung standen, begannen sie 1946 mit der Produktion von Spielzeugautos, Tabakpfeifen, Handbohrmaschinen und zusätzlich von Zahnrädern.
Das waren noch nicht die Produkte, die Firma längerfristig tragen konnten.
Da brachten die Weinbauern in ihrer Nachtbarschaft sie auf die Idee, mit radangetriebenen Motorhacken zu experimentieren.
Die wirtschaftlichen Bedingungen und die Materialbeschaffung waren allerdings zu Beginn schwierig.
Erst die Währungsreform 1948 schuf die Voraussetzung, mit der Herstellung der Herstellung der neuen richtig durchzustarten.
Zum auch als Einachsschlepper verwendbaren Motorhacken-Erfolgsmodell namens „Agriette“ Ende der 50er Jahre gesellte sich die ebenfalls erfolgreiche Einradgartenfräse „Agria Baby“.
Beide begründeten mit den Ruf des Unternehmen.
Agria blieb jedoch anderen Produktsparten gegenüber weiterhin offen.
Weil der Bedarf auf Markt vorhanden war, baute die schwäbische Firma von 1950 bis 1954 sogar einen Dreirad-Lastenroller mit dem Namen „Triro“.
Selbst Gefriertruhen fand man von 1959 bis 1964 im Agria-Produktangebot.
Mit der Übernahme der Maschinenfabrik Schilling in Karlsruhe-Durlach 1953 besaß Agria nun auch deren Einachsschlepperproduktion.
Mit dem Universalschlepper „Typ 1600“ begann Agria eine erfolgreiche Produktreihe, die bis heute wichtigen Teil des Sortiments ausmacht.
Der Bau eines leichten Geräteträger wurde ebenfalls versucht, ein Serienbau unterblieb allerdings wegen technischer Probleme.
Mit dem „Agria 4000“ stieg die Firma Mitte der 50er Jahre erfolgreich in die Herstellung von Zweispur-Vierrad-Kompacktschleppern ein, die im Obstanbau und im Kommunalbereich zum Einsatz kamen.
Die sechsgängige Maschine besaß einen 10-PS-Dieselmotor und konnte ihre Spurweite verstellen.
Den großen Durchbruch auf dem Schleppermarkt glückte Argia 1964 mit dem Schmalspurschlepper 4800, der für Sonderkulturen und Gartenbau gedacht war.
Vier Jahre später erschienen der Allradschlepper 6700 mit Allradlenkung und -brems-anlage sowie der 3900 Weinberg-Trac, der ebenfalls mit Allrad ausgerüstet war, dazu noch mit einem Seilwindensystem, um sich an Weinbergen hochziehen zu können.
Bei der Motorenentwicklung arbeiteten die Möckmühler damals eng mit NSU in Neckarsulm zusammen.
Schon in den Einachsfärsen fand sich der NSU-Quickly-Motor.
Argria baute in den 70er Jahren das Angebot an Kompaktschleppern aus, es entstanden viele weitere Modelle, darunter der „Typ 5700“ mit 16-PS-Dieselmotor, der „Typ 4800 K“ mit 23-PS-Zweizylinder-Diesel oder der 26 PS starke „Typ 6900“ mit wassergekühlten Motor.
Mit dem Erfolg einher ging gleichzeitig die Expansion der Firma.
Zuerst wurde Betriebe in Adelsheim und Jagsthausen, dann zusätzlich außerhalb Deutschlands in Griechenland, Spanien und Italien gegründet.
Argria exportiert seine Produktpalette unterdessen in über 150 Länder, die Firma wurde Weltmarktführer auf dem Gebiet der Gartenfräsen.
Im Laufe der folgenden Jahre verschärfte sich die Konkurrenzsitzion unter den Anbietern von kleinen Schleppern, viele Firmen aus dem Ausland drängten auf den deutschen Markt.
Zu Beginn der 90er Jahre ließ Agria deshalb seine Modellpalette an vierrädrigen Kompaktschleppern auslaufen.
Das Unternehmen hat stattdessen sein Angebot im Bereich der motorisierten Gartengeräte ausgebaut und bietet seitdem für Grünflächen- und Bodenbearbeitung sowie Grundstück- und Wegepflege ein breites Spektrum an Arbeitsgeräten an, darunter Motormäher, Geräteträger, Motorhacken, Einachsschlepper, Kehrmaschienen, Anbaugeräte und andere mehr.

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