Gameplay ist unlogisch

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matador
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Re: Gameplay ist unlogisch

Post by matador » Fri Apr 02, 2021 2:17 pm

... schon klar, ich bin halt doch ein Dinosaurier. :blushnew:
Auf die Dauer hilft nur Power ... *thumbsup*

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Barney G.
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Re: Gameplay ist unlogisch

Post by Barney G. » Fri Apr 02, 2021 9:11 pm

ja, schon klar. deswegen habe ich extra "spaß" drunter gesetzt.

ist schin heftig was obaude hier abliefert.
der sollte besser ein buch schreiben, dann verdient er vielleicht noch geld dabei. :biggrin2:
MSI GL75 Leopard / - Intel Core i7- 10750H/ - Nvidia GeForce GTX 1660TI/ 6GDDR6 / - 17,3" FHD 144Hz/ RAM DDR4 16GB/1TB HDD+ 512GB SSD/ - Win10 / Gespielt wird mit einem X- Box Controller
- Map Hof Bergmann

O Baude
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Re: Gameplay ist unlogisch

Post by O Baude » Wed Apr 07, 2021 8:16 pm

Bevor ich hier irgendwleche Antworten auf einzelne Beiträge schreibe, die mich auch Zeit kosten, aber nur für eine Person bestimmt ist, mache ich doch besser noch einige Ergänzungen, zu meiner Idee eines LS Science Fictoion Edition, die mir während Ostern eingefallen sind, damit auch Andere was davon haben.


Die Tierställe im LS SFE:
Tiertänken im LS SFE haben eine "WC Spühlkasten Schwimmer Funktion". Also die gleiche Technik, wie sie dort zu finden ist. Dass da nämlich ein Wasserstand Regulator eingebaut ist.
Damit kann man dann neben die Tiertränke ein Wassertank hinstellen, und die Tränke ist dann immer voll gefüllt, und leert sich erst, wenn der Wassertank ganz leer ist. Damit haben die Tiere dann immer genug frisches Wasser, ohne dass diese Installation für die Tränken nennenswert Geld kostet. Oder der WC Spühlkastenschwimmer hat statt des Wassertanks direkt ein Wasseranschluss, in Form eines Wasserschlauchs.

Bei Tierställen, die man mit Türen so verschliessen kann, dass das Wetter draussen bleibt, haben diese Türen neu einen Türöffner, der mit einer Fernbedienung bedient werden kann. Damit muss man dann nicht immer direkt vor die Türe treten, und diese von Hand öffnen. Also nur deswegen aus den Traktor Aus- und nach den Bedienen der Türe wieder Einsteigen. Das funktioniert dann neu wie ein normales Garagentor.
Diese Fernbedienung funktioniert im Spiel LS SFE dann wie das Messgerät oder die Kettensäge.
Zusätzlich ist diese Stalltür Bedienungsautomatik mit einem CO2 Messgerät im Innern des Stalles verbunden. Steigt da die Kohlenstoffdioxid Belastung in der Stallluft über 1000 ppm, öffnet sich die Stalltüre automatisch, damit der CO2 Gehalt im Stall wieder auf ein erträgliches Mass zurück geht. Dies trägt zur Beruhigung der Tiere bei, denn die können auch im Stall sehr unruhig werden, was meisstens aber am COzwei Gehalt in der Luft liegt. (Schon einmal den CO2 Gehalt in der Stallluft gemessen, wenn die Tiere über Stunden ohne geöffnete Stalltüre im Stall stehen?)

Da auch Tiere im Stall unter zu trockenenr Atemluft leiden können, ist dort die Sprinkelranlage, die im Brandfall zum Einsatz kommt, so konzipiert und umgebaut, dass diese sich für Sekunden selbst anschaltet, gesteuert auch durch das CO2 Messgerät, wenn die Stallluft eine Feuchtigkeitsgrad unter 40 % aufweist. Denn nach dem Stroheinstreu, weil das Stroh so trocken ist, und eine Menge in der Luft gebundenens Wasser aufsaugt, ist das die einzige Lösung, um ein angenehmes Raumklima im Stall zu schaffen. Neu wird es also in Tierställen im LS SFE manchmal regnen, und dies verursacht durch die Stallsprinkleranlage, die vom CO2 Messgerät gesteuert wird.
Dies beseitigt die Unlogik, dass der Landwirt zwar in seinem Bauernhaus ein Klimaanlage hat, die immer für hervorragende Luftqualität im Bauernhaus sorgt, aber die Tiere im Stall trotz dieser Klimaanlage im Bauernhaus unter sehr schlechter Luftqualität im Stall leiden.


Pestizid Ersatz im LS SFE:
Da man im Bio Landbau keine Pestizide aufs Feld ausbrinden darf, um das Label nicht zu verlieren, können die Feldspritzen im LS SFE wie bisher nicht nur Pestizide verspritzen, sondern neu auch Wasser und "Feldtee".
Feldtee nennt man so viel ich weiss, das Gebräu, dass die Biolandwirte selbst auf ihren Hof in grossen Bottichen abkochen, und der nur rein pflanzliche Bestandteile aufweist, die aber fast ebenso Wirksam gegen bestimmte Pflanzenkrankheiten nützen, wie chemische MIttel. Aber im Gegensatz zu diesen keine Umweltschädigende Wirkung entfalten, da sie 100% Biologisch sind.
Feldtee erhält somit ein eigenes, neues Icon im Shop, deren Preis wohl genau so schwankt wie andere Preise auch. Und man kann ihn sowohl kaufen, als auch verkaufen, wenn man ihn selbst abkocht.

Wasser im LS SFE:
Da Wasser in der wirklichen Landwirtschaft eine zentrale Rolle einnimmt, im jetzigen LS aber nur eine Randerscheinung für die Tiertränken besitzt, wird im LS SFE diesem Lebernselixier eine viel bedeutendere Rolle eingeräumt. Um diese Unlogik zu Beseitigen, bedeutet dies, Wasser bekommt dort dann ein eigenes Icon in der Verkaufsliste, wenn gleich der Preis bei zirka 0 ( Null ) Euro liegt.
Dies bewirkt, dass wenn man Wasser in einem Tank hat, und das Modell kein "Hier Entleeren" besitzt, dass diese Modelle dann an normalen Verkaufspunkten, die mit dem Wasserankauf upgedatet worden sind, los werden kann, da ja die Modelle meistens mit einem Gully ausgestattet sind.
Auch Gülle Anhänger werden mit diesem Wasser Icon versehen. So, dass man damit in Zukunft auch Wasser, und nicht nur Gülle transportieren kann. Der Sinn liegt darin, dass mit dem integrierten Messgerät auch die Bodenfeuchte gemessen werden kann. Dies aber bis jetzt noch keinerlei Einfluss auf das Spielgeschehen hat. Obwohl die Trockenheit bereits mit Seasons erfasst wird, wenn es um die Grastrocknung geht.
Man kann also zum Beispiel ein Reisfeld in Italien komplett überfluten, und das Messgerät zeigt weiterhin eine Bodenfeuchte von 25% an.
Wenn nun im Sommer die Bodenfeuchte unter ein bestimmtes Mass zurück geht, kann man Neu auch mit dem Güllefass und dem Schwanenhals- oder dem Schleppschlauchaggregat das Feld bewässern.
Ist zwart nur eine Notlösung, aber immer noch Besser, als stundenlang am Feldrand mit anzusehen, wie das Gepflanzte einfach langsam auf dem Feld vertrocknet, weil gar keine Bewässerung zur Verfügung steht. Das gleiche gilt auch für Feldspritzen, die Neu nicht nur Feldtee sondern eben auch Bewässerungswasser verspritzen können. Neu für Feldspritzen ist auch, wenn in der heissesten Phase des Jahres für zirka 10 Tage lang, diese Notbewässerung des Feldes damit realisiert wird, dass diesem Wasser dann auch Flüssigdünger zugegeben werden kann. Dies aber nicht im jetzigen Umfang, wo ein Durchgang gleich eine ganze Düngeungsstufe auslöst, sondern nur in so kleinen Dosen, dass dafür eben 10 Durchgänge mit der Feldspritze nötig sind. Solche Düngerdosen werden wohl auch für die Pflanzen und den Boden besser sein, denn regelmässig wenig wird wohl besser sein, als einmal sehr viel, und dann gar Nichts mehr. Also sehr Ahnlich wie in Treibhäusern, wo dieses Prinzip bereits heutzutage angewendet wird.


Die Zeitmessung im LS SFE:
Da Zeit eine Rolle in der Landwirtschaft spielt, aber praktisch keine im jetzigen LS, wird diese Unlogik damit behoben, dass neu in jedem Traktor eine Stopuhr eingebaut ist. Die dann manuell zu laufen beginnt, wenn man das will. Diese Stopuhr erhält also in jedem Fahrzeug eine eigene Anzeige. LT + RT + A oder X löst diese dann aus, beziehungsweise stopt diese. (Reset, LT + RT + Home).
Eine weitere Stopuhr ist dann so erhältlich, wie das Messgerät oder die Kettensäge. Auch diese wird dort so gestartet und gestopt, wie die in den Traktoren, Autos oder LKW´s.
Damit muss man sich dann nicht mehr auf die Angaben in der Zeittabelle des Spiels begnügen, die manchmal sehr schwierig ist, zu Bedienen, weil da immer Kopfrechnen gefordert ist. Was aber schwierig wird, wenn man das Spiel verlässt, und erst Tage später wieder braucht. Weil dadurch nicht nur ein Reset ausgelöst wird, sondern auch, weil man die schon verbrauchte Zeit wohl einfach vergessen hat.

Bennygames
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Re: Gameplay ist unlogisch

Post by Bennygames » Wed Apr 07, 2021 11:30 pm

Da auch Tiere im Stall unter zu trockenenr Atemluft leiden können, ist dort die Sprinkelranlage, die im Brandfall zum Einsatz kommt, so konzipiert und umgebaut, dass diese sich für Sekunden selbst anschaltet, gesteuert auch durch das CO2 Messgerät, wenn die Stallluft eine Feuchtigkeitsgrad unter 40 % aufweist.
Als Freiwilliger Feuerwehrler kann ich dir garantieren, der Spaß verstößt nicht nur gegen Brandschutzauflagen, er ist technisch unmöglich. Im Gegensatz zur BMA, welche durch Rauchmelder, Hitzemelder, Handmelder oder einen Kombimelder (Rauch und Hitze, ist weniger Störanfällig) aktiviert wird, sind Sprinklerköpfe ausschließlich durch Hitze aktivierbar. Die Köpfe haben kleine mit Flüssigkeit gefüllte Glaskapseln, welche sie schließen. Bei Hitzeeinwirkung (je nach Kapsel verschiedene Temperaturen) platzt diese Kapsel, das Wasser welches im Rohr anliegt wird abgegeben, dadurch sinkt der Druck der Anlage, ein Manometer Registriert das und aktiviert die Pumpe für die Sprinkleranlage und die BMA (und damit auch die Alarmierung der Feuerwehren durch die Leitstelle).
Da man im Bio Landbau keine Pestizide aufs Feld ausbrinden darf, um das Label nicht zu verlieren
Kommt stark auf die Pestizide und das Label an... Bei Kartoffeln wird eine Kupferlösung in den Boden gebracht um Fäulnis vorzubeugen, das würde ich spontan auch mal als Pestizid einstufen...
Wenn nun im Sommer die Bodenfeuchte unter ein bestimmtes Mass zurück geht, kann man Neu auch mit dem Güllefass und dem Schwanenhals- oder dem Schleppschlauchaggregat das Feld bewässern.
Und fetzt sich die Güllepumpe, die auf die ölige Konsistenz der Gülle zum Schmieren angewiesen ist. Mal davon abgesehen dass es einige Liter pro qm braucht um ein Feld ausreichend zu bewässern, und man mit dem Güllebomber vermutlich keine 100m käme bevor der Tank alle ist. Dazu kommt noch, das ein solcher Starkregen durch Erosion eher schaden würde. Außerdem ist Künstliche Bewässerung extrem teuer und durch den Sinkenden Grundwasserspiegel und zu erwartende häufigere Dürreperioden überhaupt nicht sinnvoll. Feldspritzen geben kaum Flüssigkeit ab, das ist ein extrem feiner Sprühnebel.

Was zur Hölle meinst du mit der Stopuhr? Arbeitsstundenzähler sind schon verbaut, und ansonsten braucht man in der Landwirtschaft eigentlich keine Stoppuhr, außer man veranstaltet ein Traktor-Pulling...

So, von all diesen Fachlichen Fehlern mal abgesehen ist der LS immernoch ein Spiel, und unter einem Landwirtschaftssimulator - Science Fiction Edition stell ich mir vielleicht vor das die Traktoren Repulsorlifte haben und Saat und Düngung durch Drohnenschwärme erledigt wird.
Vielleicht muss hier nochmal der Begriff Science Fiction erläutert werden: Science (Wissenschafts-) Fcition (Fiktion), beschreibt meist wissenschaftlich-technische Spekulationen, Raumfahrtthemen, ferne Zukunft, fremde Zivilisationen und zukünftige Entwicklungen. Nichts, aber auch gar nichts von dem was du vorschlägst fällt unter Science-Fiction.
Ich hätte da den Titel: Landwirtschafts Simulator - Hardcore Edition: Für alle die gerne die Nachteile eines echten Landwirtschaftlichen Betriebes in ihrer Freizeit ausleben wollen, aber sich keinen eigenen Hof leisten können!

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Finjas
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Re: Gameplay ist unlogisch

Post by Finjas » Thu Apr 08, 2021 7:09 am

Spar dir die Mühe. Argumente interessieren ihn nicht. Lass ihn einfach schreiben. Ist ja witzig zu lesen.
Gruß Fin :hi:

derhelge
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Re: Gameplay ist unlogisch

Post by derhelge » Thu Apr 08, 2021 10:33 am

Um unlogische Spielweisen logischer zu gestalten, werden immer mehr Arbeitsweisen dargestellt, die unlogischer und realitätsferner kaum sein könnten :hmm:
Das ist einerseits echt witzig, aber doch irgendwie in einer seltsamen Mischung mit viel Verwirrung und auch etwas Mitleid.

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MacLain
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Re: Gameplay ist unlogisch

Post by MacLain » Thu Apr 08, 2021 2:28 pm

Finjas wrote:
Thu Apr 08, 2021 7:09 am
Spar dir die Mühe. Argumente interessieren ihn nicht. Lass ihn einfach schreiben. Ist ja witzig zu lesen.
Ja witzig ist das ganze schon. Besonders das mit dem Sprinkler im Stall fand ich lustig. Ich habe auch eine Klimanlage allerdings im Stall und nicht im Wohnhaus und das ganze nennt sich dann auch anders nämlich Sprühkühlung.
Vieles was er schreibt geht aber auch hart an der Realität vorbei. Bewässern mit der Düngespritze und dem Güllefass macht einfach mal gar keinen sinn. Rechnet man das bei einem Regenschauer etwa 10Liter pro Quadratmeter Fläche auf den Boden fallen kann jeder sich selber ausrechnen oft man mit einem 10m² Fass (normaler größe für die meisten Betriebe) fahren müsste um die gleiche Menge an Wasser auf das Land zu fahren.
Das ganze dann Nachts wegen der Verdunstung und bei Wochenlanger Dürre Mindestens alle zwei Tage.
Mal abgesehen davon das es Verboten ist an Oberflächen gewässern Wasser ab zu pumpen und man für das Grundwasser als Landwirt zum bewässern erst einmal Wasserrechte haben muss um da was abzupumpen.
Konsolen Farmer [PS4] :hi:

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Re: Gameplay ist unlogisch

Post by Finjas » Thu Apr 08, 2021 4:05 pm

MacLain wrote:
Thu Apr 08, 2021 2:28 pm
Mal abgesehen davon das es Verboten ist an Oberflächen gewässern Wasser ab zu pumpen
Bei uns wird im Sommer an vielen Stellen mit großen Pumpen Wasser direkt aus den Seen geholt um die Felder damit zu bewässern. Illegal kann es nicht sein, da die Pumpen recht laut und groß sind. :smileynew:
Oder ist mit Oberflächengewässern etwas anderes gemeint?
Gruß Fin :hi:

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MacLain
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Re: Gameplay ist unlogisch

Post by MacLain » Thu Apr 08, 2021 5:06 pm

Nein Illegal nicht man kann sich das genehmigen lassen. Kommt aber auf die Gewässer an. Bei uns wird das Grundsätzlich nicht genehmigt.
Konsolen Farmer [PS4] :hi:

Bennygames
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Re: Gameplay ist unlogisch

Post by Bennygames » Thu Apr 08, 2021 7:14 pm

Legal muss das trotzdem nicht sein. Muss ja erstmal jemand herrausfinden dass es sich dabei um Illegal abgezapftes Wasser handelt. Kommt auch an was für Seen das sind. Wenn das Regenrückhaltebecken (ohne Steigleitung für die Feuerwehr!) sind, die dem Bauern gehören darf der mit dem Regenwasser ja eigentlich machen was er will, darf ich mit dem Wasser aus meiner Regentonne ja auch... Bei Kiesteichen bin ich mir da nicht sicher, aber die werden ja auch gerne als Badesee genutzt... Ist aber auch nur Regenwasser das dem Besitzer der ehemaligen Kiesgrube gehören würde, oder?

O Baude
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Re: Gameplay ist unlogisch

Post by O Baude » Thu Apr 08, 2021 8:39 pm

@ Bennygames
Danke für die Antworten, die lernen mich was, was ich sonst nie lernen würde. Du hast recht, das mit der Sprinkleranlage funktioniert dann wohl nicht so, wie ich mir das ausgedacht habe.
Ich wusste nicht, dass meine Idee zur Luftfeutcheverbesserung im Stall sich auf Deutsch Sprühkühlung nennt.

Das mit der Stoppuhr meinte ich genau so, wie das Wort es sagt, eine Stoppuhr mit der man Zeitintervalle messen kann. Hast du beim Spielen mit dem LS noch nie eine Stoppuhr verwendet?
Meine liegt griffbereit in der Nähe des Controllers.

Ich meinte mit Science Fiction die ferne Zukunft. Also in etwa den LS 30.

Das Güllenpumpen darauf angewiesen sind, dass diese mit Gülle geschmiert werden müssen, damit sie nicht kaputt gehen, wusste ich auch nicht. Und kann es mir eigentlich nicht so recht vorstellen, dass dies in der Zeit, in der wir leben, immer noch so ist.

Um hier nochmals was witziges zu schreiben, wenn das mit der Not Feldbewässerung nicht mit der Güllenpumpe funktioniert, weil die auf Gülle angewiesen ist, aber trotzdem nur ein Güllefass auf dem Hof vorhanden ist, das der grösstvolumige Tank im Arsenal darstellt, könnte, wenn man das Güllefass mit Wasser zur Notbewässerung füllt, der Deckel ganz einfach geöffnet bleiben. In diese Öffnung stellt man dann eine herkömmliche Fasspumpe, die das Wasser aus dem darunterliegenden Tank saugt. Und verspritzt es dann mit einem normalen Wasserstahl aufs Feld.
Wobei ich davon ausgehe, dass diese Notbewässerung nicht auf dem ganzen Feld angewendet wird, sondern nur an den Feldrändern, die über einen Feldweg verfügen.

Denn ansonsten fällt mir zur Notbewässerung für Felder nur ein, dass sich die Landwirte bei der freiwilligen Feuerwehr im Doft das Löschfahrzeug ausborgen sollten, um dann von der Pumpe in diesem Wagen Gebrauch zu machen. Wobei dann das Güllefass dann nur als Wasserzubringer für das Löschfahrzeug dient. Dieser Wasserstrahl reicht dann mindestens 40 Meter ins Feld hinein. Ebenfalls nur vom Feldrand aus.
Oder habt ihr eine andere Idee, wie mann die heissesten Tage im Jahr, die zwar sehr kurz, aber sehr heiss sein werden, (Der Hitzerekord in Deutschland liegt mittlerweile bei über 43° Grad) zu überbrücken, damit das Gesäte auf dem Feld nicht vertrocknet?
Denn das mit der Feldspritze zu machen, wäre eine Sache, bei der die Feldspritze eine Drohne sein müsste, damit der Vorgang immer wieder aufs Neue von Selbst ausgeführt wird. Also wenn das Feld fertig ist, sofort ein Neustart mit nachgefüllten Wassertank.


Das mit dem Repulsorlift für den Traktor habe ich nicht ganz verstanden. Aber meine Idee für die Traktoren der Zukunft ist die Folgende:

Dieselaggregate in Fahrzeugen für den LS SFE:
Da normale Dieselmotoren immer die gleiche Leistung erbringen, diese aber beim Traktorfahren nicht immer abgerufen wird, vor allem, wenn man Leer herum fährt, und diese Leistungsreserven dabei Diesel und damit Geld kosten, verfügt der LS SFE über Traktoren, die ein gänzlich neues Motorenmanagement haben.

Da 6 Zylinder Dieselmotoren über eine Direkteinspritzung verfügen, kann diese auch gesteuert werden.
Neu können dann bis zu 3 Zylinder auf Knopfdruck im Cockpit abgeschaltet werden. Dies verringert die Leistung und damit den Dieselverbrauch. Also eine Leistungsverlust gegen unten hin.
Da Dieselmotoren mit Biturbolader viel mehr Leistung erzeugen als Normale, aber dadurch auch mehr Treibstoff verbrauchen, denn die Leistung kommt ja aus dem Diesel, kann dieser Biturbolader Neu mit einer Luftventilsteuerung im Motorraum per Knopfdruck im Cockpit zu oder abgeschaltet werden, Ohne dass der Motor darunter leidet. Also Normalbetreib mit Bypass des Biturboladers, oder mit dazwischen geschaltetem Biturbolader im Luftansaugsystem. Damit lässt sich ebenfalls per Knopfdruck aus dem Cockpit die Leistungsgrenze des Motors gegen oben hin verschieben.
Moderne Motoren können über eine Chip Steuerung noch mehr Leistung abgeben. Da dies eine Softwartelösung ist, kann diese so gestalltet werden, dass auch die Chipsteuerung des Motors vom Cockpit aus, zu- oder abgeschaltet werden kann. Auch damit kann man die Motorenleistung gegen oben hin beeinflussen.
Da alle drei genannten Systeme zur Leistungsregulierung eines Dieselmotors mit einander kombiniert werden können, ohne sich gegenseitig negativ zu beeinflussen, werden diese dann im LS zusammen gezählt.
Somit hat ein dann ein dort vorhandener Traktor nicht eine fixe Leistungsangabe, sondern ein Wert, der Variabel ist. Also zum Beispiel nicht 100 kW sondern zwischen 50 kW und 200 kW, mit dem entsprechenden Diesel- und Addblue Verbrauch.

Ausserdem hat es dort dann auch eine Schleppstange mit Elektronikkabelverbindung. Damit kann man dann zwei Traktoren hinter einander schalten, weil durch das Kabel die Motorensteuerungen der jeweiligen Traktoren mit einander verbunden sind. Anstatt nun mit zwei Personen in zwei Traktoren und zwei kleinen Anhänger übers Feld zu fahren, kann eine Person damit zwei Traktoren lenken und ein sehr grosses Gerät ziehen. Damit wird die Flächenleistung gegenüber der zwei Traktorenlösung vergrössert.

Bennygames
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Re: Gameplay ist unlogisch

Post by Bennygames » Thu Apr 08, 2021 10:30 pm

Denn ansonsten fällt mir zur Notbewässerung für Felder nur ein, dass sich die Landwirte bei der freiwilligen Feuerwehr im Doft das Löschfahrzeug ausborgen sollten
Joa, klar! Und was stellt in der Zeit den Brandschutz sicher? Die Freiwillige Feuerwehr ist außerhalb einer Großstadt (ü. 100.000 Einwohner) die einzige Organisation die für den abwehrenden (also den aktiven) Brandschutz zuständig ist, da kommt keine Berufsfeuerwehr, außer die FF fordert Sonderfahrzeuge nach die sonst keiner hat (Teleskopmast oder LUF zum Beispiel). 40 Meter kommt man auch nur mit einem Dachmonitor oder der Drehleiter, die steht aber an einer festen Stelle und kann nicht verfahren werden, wenn der Leiterpark oben ist.

Wozu soll ich beim LS ne Stoppuhr brauchen? Zum auf die Uhr gucken hab ich drei echte Uhren (eine direkt im LS durch nen Mod, eine auf dem zweiten Bildschirm und eine Neben dem Schreibtisch...), ansonsten brauche ich nicht Messen wie lange ich für irgendwas brauche, ist ja kein Rennen.

Mit dem Wasser kommt es wohl tatsächlich auf die Bauart und das alter des Fasses an, die neuen können wohl auch Wasser. Eigentlich auch logisch, sonst würde nicht empfohlen im Sommer immer ein Güllefass voller Wasser stehen zu haben, um im Brandfall mehr Wasser für die Feuerwehr vor Ort zu haben.

Wie bereits gesagt tun es teilweise nicht mal 10 L/m2, das sind ca. 100m3 pro Hektar, wie oft willst du denn da Fahren? Selbst wenn die Feuerwehr dir ein LF ausleihen würde sind da 2000L im Tank das maximum, bei TLF 4000L. Die Großen Güllebomber schaffen 30m3, selbst da müsste man 3 1/3 Touren pro Hektar fahren.

Die heißesten Tage im Jahr kann man schlichtweg nur überbrücken, indem hitzebeständigere Sorten angebaut werden, Wasser aufs Feld fahren bringt da gar nichts.

Wir hatten 2018 den Fall das eine Nachbarwehr am heißesten Tag 10 mal rausmusste, weil an der Bundesstraße regelmäßig Kippen aus Autos flogen. Beim 10 mal hat der Wehrführer dann sämtliche Wasserführenden Fahrzeuge der Gemeinde rausgetrommelt und den Seitenstreifen bewässern lassen, mehrere tausend Liter sind da raufgegangen, unteranderem aus einem Güllefass vom Landwirt dem das Feld nebenan gehörte. Kaum 2 Stunden später kam der nächste Einsatz für die Wehr, wieder Böschungsbrand wegen Kippe. Hat also genau gar nichts gebracht mit dem Bewässern.

Außerdem, wo soll das Wasser herkommen? Oberflächengewässer haben sowieso schon Probleme bei der Hitze, bei uns sind recht viele Teiche und Bäche letztes Jahr komplett trockengefallen. Das Grundwasser sinkt auch immer weiter, daher gabs die letzten Jahre auch in vielen Kommunen das Verbot Rasen zu bewässern. Selbst die Talsperren im Harz hatten die letzten Jahre enorm niedrige Wasserstände.
Anstatt nun mit zwei Personen in zwei Traktoren und zwei kleinen Anhänger übers Feld zu fahren, kann eine Person damit zwei Traktoren lenken und ein sehr grosses Gerät ziehen. Damit wird die Flächenleistung gegenüber der zwei Traktorenlösung vergrössert.
Doppeltraktionen mit nur einem Fahrer sind schon bei Zügen kompliziert und teuer umzusetzen, geschweige denn bei gelenkten Fahrzeugen. Warum verwendet die Schwertransportindustrie z.B. keine Doppeltraktionen die von einer Person gesteuert werden? Die Technik für die Motorsteuerung gibt es schon lange bei der Eisenbahn, für LKW sollte das auch umsetzbar sein. Das Problem ist eher die Lenkung, und dass es oft günstiger ist eine große Maschine zu haben als zwei Kleine. In der Anschaffung ist der große Traktor vielleicht teurer, aber in Steuer, Verbrauch und Verschleiß ist eine Maschine stehts besser als zwei.

Die Variable Motorsteuerung hat ein Traktor auch jetzt schon, nennt sich Gaspedal. Was glaubst du warum bei der PS angabe bei PKW stehts eine Drehzahl dahinter steht? Weil die Leistung und auch der Verbrauch stehts Drehzahlabhängig ist.

Beim Chiptuning wird nur die Leistungsbegrenzung eines Motors höher gesetzt, die meisten Motoren schaffen ca. 25% mehr Leistung als eingestellt ist, weil eben diese Leistungsreserve den Motor schont und Kolbenfresser so verhindert werden.

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matador
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Re: Gameplay ist unlogisch

Post by matador » Fri Apr 09, 2021 8:12 am

Hallo zusammen!

Jetzt muß ich doch einmal eine Lanze für O Baude brechen:

Er beschreibt doch nicht die Landwirtschaft im Jahre 2134, sondern einen Landwirtschafts-Simulator, der in der Zukunft spielt! Und damit haben offenbar Leute hier Probleme, die ansonsten kein Problem damit haben, ihr Spiel in alten Zeiten anzusiedeln und mit den Oldtimern zu 'arbeiten', dass der Auspuff nur so raucht!

Nachdem heute niemand weiß, was in 100 Jahren los sein wird, kann O Baude doch sein Kopfkino nach Herzenslust laufen lassen. Lasst ihn doch sein Feld mit dem Güllefass bewässern und macht Euch keine Sorgen, wo das Wasser herkommt. Vielleicht hat man bis dahin ja unterirdische Zisternen gebaut - ?

Und ja, das Gameplay ist unlogisch. Beispiele?

Wenn ich mir Schafe halte und auf dem Platz neben der Schafweide wächst eine Woll-Pallette.
Wenn ich auf dem Hof Maschinenhallen habe, bei denen das Tor nach oben auf und zu geht und ich das Licht einschalten kann, aber auf dem ganzen Hof gibt es keinen Wasseranschluß, so dass ich das Wasser für meine Tiere mit dem Wassertanker aus dem Teich (!) holen und in die Tränke füllen muß.
Der LS/FS ist halt ein Simulator, der auf die Interessen der Spieler Rücksicht nehmen muß und die Spieler wollen halt gerne Traktor fahren. Im LS13 holte ein Milchsammelwagen die Milch ab. So wie in der Realität auch. Der Milchsammelwagen wurde abgeschafft, weil die Spieler lieber selber die Milch wegfahren wollten.

Dann glaube ich, dass viele Leute hier gar nicht (mehr) wissen, wie lange schon an der Robotisierung der Landwirtschaft gearbeitet wird. in den 1960er Jahren hatte die firma Eicher einen Roboterpflug als Prototype im Einsatz. Also wirklich im Einsatz und nicht nur als Vorzeigeobjekt irgendwo herumstehen. Das war ein "Einachsschlepper", der in beide Richtungen fuhr und nach jeder Seite einen Pflug angebaut hatte. Und so fuhr der Roboterpflug die Furche entlang bis zum Ende, 'kippte' dann, so dass der andere Pflug nach ungten kam und fuhr wieder zurück. Für diesen roboterpflug wurden sogar Reifen mit eigenem Profil entwickelt, da sie ja nach beiden Richtungen selbstreinigend sein mußten. Leider (?) waren die in de rPraxis auftretenden Problem nicht beherrschbar und das Projekt wurde wieder aufgegeben.

Gruß, matador
Auf die Dauer hilft nur Power ... *thumbsup*

O Baude
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Re: Gameplay ist unlogisch

Post by O Baude » Fri Apr 09, 2021 6:04 pm

@Bennygames
Zum Fall mit dem Böschungsbrand. Da hat der Kommandant wohl vergessen, dass an solchen Tagen das Wasser nicht während der heissesten Zeit am Tag ausgetragen werden sollte. Denn genau dann kann es durch die künstlichen Wassertropfen innerhalb deren zu Linseneffekten kommen, die das Sonnenlicht dann genau wie ein Brennglas bündeln. Und erst diese Bündelung des Sonnenlichtes bewirkt das Entflammen.

Was habe ich mir auch noch gedacht, was vielleicht geht beim Not Bewässern? Dass das Güllefass, deren Pumpe 10 L/m2 liefert, nicht einfach mit der normalen Geschwindigkeit übers Feld fährt, sondern mit der Maximalen des Traktors. Damit ist das Feld schneller benetzt, und die Flächenausbringung des Wassers in dem Masse reduziert, wie das Verhältnis zwischen Normal- und Maximalgeschwindigkeit des Traktors ist.

Das mit der Notbewässerung an den heissesten Tagen in Deutschland ist vielleicht auch nicht zu vergleichen mit der normalen Bewässerung von Feldern in viel südlich gelegenen Ländern, die darauf die ganze Wachstumsperiode angewiesen sind. Ich bin da wahrlich kein Experte, könnte mir aber vorstellen, dass ein kleiner Wasserschub am Abend, nachdem die Sonne ihre Kraft verloren hat, Wunder wirken könnte?
Denn so denke ich, vielleicht auch Falsch, Pflanzen haben Poren in ihren Blättern, die den Wasserhaushalt der Pflanze steuern. Ist es jetzt ganz heiss am Tag, könnte es sein, dass ausgerechnet diese Zellen, die während dem Tag die Poren verschliessen, austrocknen. Und durch diese Austrocknung ihre Funktion verlieren, weil sie dabei verkrusten. Ist aber nur eine unbestätigte Theorie von mir.
Nur ein kleiner Feuchtigkeitseintrag, z. B. mit der Feldspritze am frühen Morgen und/oder am Abend, hemmt nun die gänzliche Austrocknung genau dieser Zellen über die Zeit. Weil sie sich genau dann öffnen, wenn dieser kleine Feuchtigkeitseintrag stattfindet, und anschlissend sich wieder verschliessen. Die Pflanzen dabei also durch die Kapilarwirkung kurzzeitig Wasser aus ihren Blättern erhalten. Da dies aber ein kleine Weile dauert, ist dies während dem Tag kontraproduktiv, da sich diese Poren nicht genug schnell schliessen, und die Pflanze dadurch wieder weiter austrocknet. Es dadurch also sehr viel mehr Wasser braucht, damit die Pflanze nicht vertrocknet. Öffnen sich diese Poren nur Morgens und/oder Abends kurz schnell, übersteht die Pflanze die Tageshitze wohl viel besser, als wenn dies genau in der heissesten Tageszeit geschieht.
Es könnte vielleicht auch sein, dass die Pflanzen durch viel Wasser am Tag, obwohl die Sonne scheint, eine Art Kälteschock erleiden, und ihr Wachstum reduzieren. Dies wegen dem kühlenden Effekt von sublimierendem Wasser. Also wenn ich im Sommer den ganzen Tag unter der Dusche stehen, friere ich auch, egal wie heiss es ist. Und wenn ich weiss, am Abend gibt es was zu saufen, ertrage ich die Hitze des Tages auch besser, als wenn ich weiss, heute Abend gibt es Nichts gescheites, um meinen Durst zu löschen. Das ist vielleicht bei Pflanzen auch so?

Die Frage, "Woher das Wasser nehmen?", kann ich nur mit dem Wort "Vorsorgeprinzip" beantworten. Denn es herrscht bei weitem nicht das ganze Jahr hindurch Trockenheit. Sondern nur an bestimmten kritischen Tagen. Denkt man nicht an diese, und legt sich kein Wasservorrat an, kann in dieser Zeit auch nicht auf dieses Vorräte zurückgegriffen werden. Und die Pflanzen werden auf dem Feld vertrocknen.
An welche Vorratskammern denke ich da? An leere Silos. Ich habe im LS gelernt, dass diese nach der Ernte gefüllt sind, und im Laufe des Winters, wenn die Preise die Besten sind, allmählich wieder geleert werden. So, dass diese genau im Frühsommer gänzlich leer sind. Werden diese Silos nun mit einem simplen Wasserschlauch Wochenlang ununterbrochen gefüllt, sind diese nach dieser Zeit mit Bestimmtheit auch ganz gefüllt, egal wie gross die sind. Und da diese Art der Wasserentnahme aus dem lokalen Wassernetz praktisch keine Schwankungen der entnommenen Wassermenge bedeutet, da es eben über Wochen geschieht, wird diese Art der Wasserentnahme das Wassernetz wohl auch nicht überbelasten. Vielleicht sind die Wasserwerke über diese Art des Wasserbezuges sogar froh, da es meiner Erfahrung nach, bevor es so richtig heiss wird im Juli und August, im Juni meistens zu viel Wasser, bis zu Überschwemmungen hin, gibt.

Ich habe auch schon persönlich gesehen, das gewisse Feuerwehren über "zusammengelegte, ausrollbaren Wassersäcke" verfügen. Die aber mit keinerlei anderen Säcken verglichen werden können. Und dies wegen ihrer Gösse, beziehungsweise Voluminas. Da haben die kleinsten von denen ein Volumina von 10 m3. Solche Wassersäcke könnten nun entlang des Feldrandes ausgerollt, und bereits im Juni gefüllt werden.
Somit steht dann an den heissesten Tagen im Jahr zur Not Bewässerungwasser aus diesen Wassersäcken zusätzlich zur Verfügung. Die Notbewässerung besteht dann darin, dass ganz einfach das Ventil dieser Säcke geöffnet wird. Und dadurch das Wasser von alleine aufs Feld fliesst. Der Landwirt dadurch also nicht übers Feld fahren muss, sondern nur noch diese Wassersäcke am Feldrand bei Bedarf neu auffüllen muss.

Wenn Wasser aus diesen Wassersäcken nach Auffassung des Landwirts zu wenig weit in das Feld hinein fliesst, braucht es, so habe ich mir gedacht, eine gänzlich neue Art der Feldbewässerung. Und, was ist das gänzlich Neue an diesem Bewässerungssystem?
Das Material, aus dem es besteht. Herkömmliche Bewässerungssysteme haben den Nachteil, dass diese Schwer, und sehr langlebig sind.
Sie also sowohl auf- als auch abgebaut werden müssen, um zu funktionieren. Wenn nun dieses Bewässerungssystem nun aber aus sehr leichtem Material besteht, zum Beispiel, so habe ich mir gedacht, aus Maisstärke, dass den Vorteil hat, innerhalb von Monaten zu verrotten, und dies genau auf dem Feld damit passiert, erspart man sich dadurch die Kosten, die für den Abbau des Bewässerungssystems anfallen. Weil es sich eben von selbst auf dem Feld "Deinstalliert".
Maisstärke Bewässerungshalbschalen nennt sich dass dann wohl in Etwa. Diese Halbschalen haben die Eigenschaft, dass man sie vor Ort zu einem Rohr zusammenstecken kann. Damit entfällt beim Transport das Volumen, dass sonst innerhalb des Rohres ist. Diese Rohre werden dann einfach so zusammengesteckt, dass das Wasser aus dem Wassersack viel weiter ins Feld hinein fliesst, als dies ohne diese Maisstärkehalbschalen der Fall ist.
Die Wassersäcke haben ja ein kleinen natürlichen Überdruck, den man mit einer simplen Luftpumpe weiter steigern kann.
Ein weiterer Vorteil ist der, dass man Abzweige sehr einfach, und nur mit sehr geringem Aufwand in diese Maisstärke bohren kann. Er braucht dazu also keine Schraubverbindungen und Löcher in Stahl- oder Plastikwände. Auch das Verlegen ist nicht wirklich Gewichtsstragend dabei. Und auch Wasseraustrittslöcher anzufertigen, ist damit sehr schnell und billig zu realisieren. Dieses Not Bewässerungssystem funktioniert also nur mit sehr geringen Wasserdrücken, bei dem das Wasser auch nicht auf die Pflanzenblätter gelangt, sondern nur direkt in den Boden. Somit hat diese Art der Feldbewässerung keinerlei Einfluss auf die Poren der Pflanzenblätter, und kann somit auch keinen eventuellen Nachteil genau dort bewirken.

Bennygames
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Re: Gameplay ist unlogisch

Post by Bennygames » Fri Apr 09, 2021 11:12 pm

Zum Fall mit dem Böschungsbrand. Da hat der Kommandant wohl vergessen, dass an solchen Tagen das Wasser nicht während der heissesten Zeit am Tag ausgetragen werden sollte. Denn genau dann kann es durch die künstlichen Wassertropfen innerhalb deren zu Linseneffekten kommen, die das Sonnenlicht dann genau wie ein Brennglas bündeln. Und erst diese Bündelung des Sonnenlichtes bewirkt das Entflammen.
Gegen die Tröpfchenbildung kommt Netzmittel zum Einsatz, damit wird die Oberflächenspannung des Wassers gebrochen und die Oberfläche komplett benetzt, nicht nur mit tauartigen Tröpfchen. Das Entflammen bewirkt in dem Fall die aus einem PKW geworfene Zigarette zusammen mit der trockenen Oberfläche durch Verdunstung... Ist ja auch egal, das Forum hier ist kein Feuerwehrforum in dem ausschweifend Einsatztaktiken und Einsätze durchdiskutiert werden.

Die Säcke sind tatsächlich eine gute Idee, das würde den Preis vielleicht so drücken dass die Dinger auch für kleinere Kommunen erschwinglich und in mehr Feuerwehren angeschafft werden!

Das Problem am Wasser aus der Leitung ist der Preis. Kosten würde das ganze ca. 2 Euro pro Kubikmeter, also für 10l/m3 ca. 200€ pro Hektar. Und das pro Tag, und ohne Dieselkosten, Lohn und Verschleiß. Ist für die meisten Pflanzen in echt schlichtweg nicht lohnend, da sind selbst ein paar Tonnen pro Hektar Verlust verkraftbar. Für Weizen müsste das eine Ertragssteigerung von einer Tonne pro Hektar pro Tag Bewässerung ergeben, um lohnenswert zu sein, Weizen kostet pro Tonne aktuell ca. 213€.
Und auch das Wasser aus der Leitung muss irgendwo herkommen, der Jahresniederschalg geht in Deutschland tendenziell zurück, also kommt das Wasser auch im Winter nicht wieder und muss nur Eingelagert werden...

Für das Spiel und gerade den Seasons Mod wäre künstliche Bewässerung aber wünschenswert, da sich das bei Kartoffeln auch in echt an einigen Standorten lohen kann. Auch wenn das Wasser dort aus Oberflächengewässern stammen sollte, da das sowohl in echt als auch im Spiel wohl die günstigste Wasserquelle sein dürfte!

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