Mal eine Frage an die Landwirte hier.
Ich kann ja im Spiel nach den Fahrzeugkauf, später in der eigenen Werkstatt, noch die Motoren wechseln.
Wie realistisch ist das eigentlich? Ich meine bei neueren Geräten wird ja viel über Software gemacht aber findet so etwas in der Realität statt?
Bei älteren Geräten wohl auch nicht, nehme ich mal stark an.
Wie realistisch ist ein nachträglicher Motorwechsel?
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Eische
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Re: Wie realistisch ist ein nachträglicher Motorwechsel?
Innerhalb einer Maschinenreihe hat man häufig den selben Grundmotor, der nur per Software auf ein höheres Leistungslevel gebracht wird. Das kann man dann auch ausnutzen und bewusst die "kleine" Version kaufen und die Software später anpassen. Da braucht man aber eher Spezialisten für.
Wenn der Motor mal nen Totalschaden hat, kann der ja auch getauscht werden. Ist aber sehr aufwändig und damit kostenintensiv. Einen anderen Motor einzubauen wird auf mehrere Weisen schwierig. Halterungen, Anschlüsse zu allen Nebenantrieben, Abgasnachbehandlung etc. müssen alle angepasst werden. Passt das dann alles noch unter die Motorhaube? Hat man die technische Seite gelöst, fehlt dann noch die Zulassung bzw. Betriebserlaubnis. Stelle ich mir sehr schwierig vor.
Vorsichtig muss man in beiden Fällen bei den nachfolgenden Bauteilen im Antriebsstrang sein. Können diese die neue Leistung bzw. das neue Moment vertragen ohne Schaden zu nehmen?
Um es kurz zu machen:
Die nachträgliche Änderung der Motorleistung im Spiel ist zumindest softwareseitig für halbwegs moderne Traktoren durchaus realistisch und wird auch häufig gemacht. Zumindest eben in bestimmten Grenzen.
Wenn der Motor mal nen Totalschaden hat, kann der ja auch getauscht werden. Ist aber sehr aufwändig und damit kostenintensiv. Einen anderen Motor einzubauen wird auf mehrere Weisen schwierig. Halterungen, Anschlüsse zu allen Nebenantrieben, Abgasnachbehandlung etc. müssen alle angepasst werden. Passt das dann alles noch unter die Motorhaube? Hat man die technische Seite gelöst, fehlt dann noch die Zulassung bzw. Betriebserlaubnis. Stelle ich mir sehr schwierig vor.
Vorsichtig muss man in beiden Fällen bei den nachfolgenden Bauteilen im Antriebsstrang sein. Können diese die neue Leistung bzw. das neue Moment vertragen ohne Schaden zu nehmen?
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Die nachträgliche Änderung der Motorleistung im Spiel ist zumindest softwareseitig für halbwegs moderne Traktoren durchaus realistisch und wird auch häufig gemacht. Zumindest eben in bestimmten Grenzen.
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- don_apple
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Re: Wie realistisch ist ein nachträglicher Motorwechsel?
Bei älteren Geräten gibt oder gab es das glaube ich häufiger gerade in Amiland (Stichwort "Re-Power": https://www.kinze.com/re-powers/). Auf youtube findet man auch einiges an Videos über ältere Traktoren bei denen im Lauf ihres Lebens der Motor komplett getauscht wurde (hab' z. B. vor Kurzem ein Video aus England über einen MF Knicklenker gesehen bei dem ein DAF LKW-Motor eingebaut wurde).
Die Welkers in Montana haben letzten Winter auch einen Big Bud neu aufgebaut, und da wurde ein 700 PS Cummins verbaut der eigentlich auch eher für LKW gedacht war.
Bei neuen Maschinen ist das aber glaube ich nicht mehr der Fall das der komplette Motor getauscht wird, da es aufgrund der ganzen Elektronik nicht mehr so einfach ist. Aber da läßt sich dan ja die Leistung über die Software tunen, was in der Realität wohl auch nicht unüblich ist (es gibt da Firmen die sich auf sowas spezialisiert haben.
Die Welkers in Montana haben letzten Winter auch einen Big Bud neu aufgebaut, und da wurde ein 700 PS Cummins verbaut der eigentlich auch eher für LKW gedacht war.
Bei neuen Maschinen ist das aber glaube ich nicht mehr der Fall das der komplette Motor getauscht wird, da es aufgrund der ganzen Elektronik nicht mehr so einfach ist. Aber da läßt sich dan ja die Leistung über die Software tunen, was in der Realität wohl auch nicht unüblich ist (es gibt da Firmen die sich auf sowas spezialisiert haben.
Gruß/Regards,
don_apple
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don_apple
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Haubi
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Re: Wie realistisch ist ein nachträglicher Motorwechsel?
Ich weiß nicht, wie alle Hersteller da verfahren, bei Fendt bekommst du das jedenfalls offiziell nicht. Wir haben zwei 718 Gen 6, Baujahr 2021. Die konnten wir damals neu zu nem guten Preis kaufen, mussten die aber so nehmen, wie sie schon fertig ausgeliefert dastanden. Ne Anfrage bei Fendt über die Baywa, die bei uns dafür den Generalvertrieb hat, für ein Upgrade auf 722 wurde abgelehnt. Die Traktoren sind zwar technisch fast identisch, es gibt aber neben der Software vom Steuergerät angeblich schon auch andere Unterschiede. Wir haben die beiden dann halt selbst ein "bisschen" aufgedreht, Thema erledigt.
Re: Wie realistisch ist ein nachträglicher Motorwechsel?
IRL werden bei den Unterschiedlichen Leistungsstufen innermotorisch auch andere Komponenten verbaut… Die sind nur von den Abmessungen gleich… da wird dann ne z.B. ne andere Legierung hergenommen oder anders beschichtet…
Austauschen des kompletten Motors geht aber eigentlich immer. Außer es ändern sich halt so geometrische Parameter wie Hubraum oder Zylinderanzahl
Austauschen des kompletten Motors geht aber eigentlich immer. Außer es ändern sich halt so geometrische Parameter wie Hubraum oder Zylinderanzahl
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Haubi
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Re: Wie realistisch ist ein nachträglicher Motorwechsel?
In meinem Beispiel mit dem Fendt glaube ich das jetzt nicht. Die 700er Gen 6 haben alle vom 714 bis zum 724 nen Deutz TCD 6.1 L6 drin. Dass da für die verschiedenen PS Klassen unterschiedliche Motoren gebaut wurden, mit der gleichen Bezeichnung, wäre schon sonderbar. Damit ginge auch der Effekt verloren, dass man eben für alle das gleiche Aggregat verwendet, und dieses somit in hoher Stückzahl bauen kann, anstatt mehrere verschiedene mit kleineren Stückzahlen.
Re: Wie realistisch ist ein nachträglicher Motorwechsel?
Nein, genau das eben nicht… nur andere Materialeigenschaften bei bestimmten Teilen wie bei Kolben, Ventilen oder bestimmten Dichtungen…
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